Abzocke oder legal?

Bearbeitungsgebühren beim Kredit für Verbraucher

Bearbeitungsgebühren beim Kredit sind nicht erlaubtBearbeitungsgebühren beim Kredit an Verbraucher: Sie machen einen erheblichen Kostenfaktor bei einem Kredit oder einem Darlehen aus.

Üblicherweise liegen sie zwischen zwei und drei Prozent, und schon diese Summe kann bei einer hohen Finanzierungssumme in einer nennenswerten Größenordnung zu Buche schlagen. Gleichzeitig gibt es durchaus Banken, die auf den Ansatz einer Bearbeitungsgebühr durchaus verzichten.

Gerade bei Internetbanken, die ihr gesamtes Geschäft online abwickeln und alle Prozesse weitgehend automatisiert haben, ist das keine Seltenheit. Sie bieten mit dem Verzicht auf Bearbeitungsgebühren ein weiteres, sehr bedeutsames Argument für eine Direktbank.

UPDATE DER INFOS: Seit Anfang 2012 ist das Berechnen von Bearbeitungsgebühren nicht mehr rechtens. Laut Gerichtsurteil dürfen Banken für Beantragung und Bearbeitung der Antragsunterlagen kein Geld verlangen. Dies gilt zumindest für Ratenkredite an Verbraucher, also an Privatpersonen.

Damit werden die Bearbeitungsgebühren für den Kunden zu einem Faktor, die der gesamten Kreditkosten sehr wohl maßgeblich beeinflussen kann. Vor dem Vertragsabschluss sollte man also sehr wohl einen intensiven Blick auf die Bearbeitungsgebühren werfen und falls möglich, den Anbieter wählen, der die niedrigen Gebühren gewährt oder gar völlig darauf verzichtet.

Damit werden die Bearbeitungsgebühren durchaus zum Verkaufsargument für oder gegen eine Bank. Bei sonst gleichen Bedingungen wird jeder Kunde der Bank den Vorzug geben, die auf diese Gebühren verzichtet – damit sich seine Finanzierungskosten insgesamt in einem überschaubaren Rahmen halten.

Tipp: Der Kreditbroker Bon-Kredit verlangt für seine vermittelten Kredite keine Bearbeitungsgebühren. Das ist fair und seriös.

Tipp: Direkt zum kostenlosen Kreditrechner